Herz 3

Der Futterabriss

Der Futterabriss bei Honigbienen ist eine kritische Situation, bei der Bienen trotz vorhandener Futtervorräte verhungern:

Ursachen für Futterabriss:

Kälteeinbruch nach warmen Tagen: Bei schwächeren Bienenvölkern kann es im Frühjahr zu einem Futterabriss kommen, wenn nach einer Phase mit mehreren warmen Tagen plötzlich kaltes Wetter einsetzt. Diese Zeit wird auch Durchlenzung genannt. Die gesamte Bienenmasse zieht sich bei Kälte zu einer wärmenden Traube zusammen. Ziel ist es, die Bienenbrut zu wärmen. Dabei kann es passieren, das die Bienen möglicherweise das Futter nicht mehr erreichen und verhungern.

Schwache Völker: Der Futterabriss tritt häufig bei bereits geschwächten oder erkrankten Völkern auf. Aber auch, wenn Bienen zu wenig Futter eingelagert haben und die Kälte zu lange anhält. Sie verhungern, obwohl eigentlich genügend Futterreserven vorhanden waren.

Auswirkungen des Futterabrisses:

Wenn die Bienen nicht mehr an das Futter gelangen können, führt dies zu einem Verhungern und Verlustes des Bienenvolkes.

Die Bienentraube bewegt sich im Winter über die gesamte Bienenbeute, um dem Futter zu folgen. Wenn sie das Futter nicht erreichen können, ist das Bienenvolk in Gefahr und droht zu verhungern.

Daher ist wichtig, die Versorgung der Bienen mit Futter sorgfältig zu überwachen, um den tragischen Hungertod zu vermeiden.

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