Herz 7

Die Wächterbienen

Um den Bienenstock zu schützen gibt es spezialisierte Honigbienen, sogenannte Wächterbienen. Sie befinden sich direkt vor, oder hinter dem Flugloch zur Bienenbeute. Auch unser kleiner Imker, sollte sich ruhig und entspannt den Bienen nähern, um seine Arbeit zu verrichten und dabei keinen Stich abzubekommen.

Zwischen dem 18. und dem 21. Tag nach dem Schlupf der Biene ist der Übergang von der Stockbiene zur Flugbiene. In der Phase der Flugbiene machen die Bienen kurze Orientierungsflüge im Umkreis des Bienenstockes. Sie fliegen sich sozusagen ein. Einige dieser Flugbienen übernehmen die Arbeit als Wächterbiene am Flugloch.

Die Wächterbienen kommunizieren zu allen, die in den Bienenstock wollen. Die Wächterbienen nehmen nehmen deren Geruch wahr. Wird ein Eindringling oder fremde Biene erkannt, wird sie abgewehrt. Die Wächterbienen verwenden zur Abwehr auch ihren Stachel. Der Giftstachel ermöglicht damit eine effektive Abwehr durch die Wächterinnen.

Insekten, wie Wespen oder Hornissen, oder Spitzmäuse werden als Räuber abgewehrt. Die Wächterbienen greifen den Eindringling an. Insofern der Eindringling für die Wächterbienen nur schwer abzuwehren ist, geben die Wächterbienen ein Alarmpheromon ab und rufen dadurch weitere Arbeiterinnen zu ihrer Hilfe.

Die Flugbienen / Arbeiterinnen und Drohnen des eigenen Volkes besitzen den richtigen Geruch und können an den Wächterbienen vorbei und passieren. Aber auch fremde Bienen werden mitunter toleriert. Meist aber auch nur, wenn sie sich mit Honig einbetteln. Zum Herbst, wo allgemein die Tracht und das Futter knapp wird, werden die Wächterbienen deutlich aggressiver.

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