Herz Dame
Der Bienenstich
Bienenstich von Honigbienen: Der Stich einer Honigbiene ist schmerzhaft und sehr unangenehm. Das Bienengift, auch Apitoxin genannt, kann aber sehr nützlich sein. Um Angreifer und Honigdiebe abzuwehren, nutzen die Honigbienen das Gift zur Abwehr. Bei einem Bienenstich wird der ganze Stechapparat mit Giftblase aus dem Hinterleib der Biene gerissen und verbleibt an der Stichstelle. Die anderen Honigbienen, nehmen über ihren Geruch diesen Stich wahr und eilen zur Hilfe. Der Angreifer wird beim ersten Stich also markiert. Das Gift erzeugt die Honigbiene in ihrem Hinterleib mittels zwei Drüsen. Für Menschen und Säugetiere ist Bienengift nur in extrem hohen Mengen tödlich. Eine Ausnahme bilden Allergiker, für die schon ein Stich lebensgefährlich sein kann. Ein Notfallset, kann hier Leben retten.
Das Bienengift setzt sich aus mehreren Bestandteilen zusammen. Hauptbestandteil ist Melittin. Melittin ist der Grund für allergische Reaktionen nach einem Bienenstich. Die anderen Bestandteile sind Apamin, Adolapin, Phospholipase, Hyaluronidase, Histamin, Dopamin, Noradrenalin und Pheromone. Die Bestandteile greifen die Zellwände an, sorgen für eine Erweiterung der Blutgefäße. Das Gewebe schwillt an und löst einen starken Schmerz aus.
Daher lieber den Bienenstich als Gebäck: Der Bienenstich ist ein beliebtes deutsches Gebäck. Grundlage ist ein Hefeteig, der mit einer Mischung aus Honig, Butter, Zucker und Mandeln belegt wird. Nach dem Backen wird der Kuchen horizontal aufgeschnitten und mit einer Vanillecreme oder Puddingcreme gefüllt und wieder zusammengefügt. Der Bienenstich ist bekannt für eine weiche und cremige Füllung und seiner süßen und knusprigen Mandelkruste. Es ist ein traditionelles Gebäck, das oft zu Kaffee oder Tee gereicht wird.
