Karo 10

Herbst – Der Tannenhonig

In der Abbildung unserer Spielkarte sitzt ein kleiner Eichkater entspannt auf dem Wipfel eines Nadelbaumes. Das Eichhörnchen auf unserer Spielkarte als Synonym für Tannenhonig. Tannenhonig ist eine ganz besondere Leckerei unter den Honigsorten. Tannenhonig gibt es leider nur selten zu kaufen. Tannenhonig wird für seinen besonderen Geschmack der sehr würzig und kräftig ist, sehr geliebt. Aber auch seine gesundheitliche Wirkung ist nicht zu verachten. Tannenhonig ist ein Honig, der von unseren Honigbienen nur in Regionen mit einem ausreichenden Baumbestand von Weißtannen gesammelt werden kann. Der so gewonnene Honigtauhonig wird, aus zuckerhaltigen Tropfen die von Läusen ausgeschieden werden, produziert.

Die Produktion von Tannenhonig ist ein vielschichtiger Prozess. Die Honigbienen sammeln den Honigtau, einer süßen Flüssigkeit, die von Blattläusenund Zikaden ausgeschieden wird. Die Blattläuse sind Pflanzensaft saugende Insekten. Sie befinden sich meist im direkten Umfeld der jungen Tannentriebe. Was die Läuse und Zikaden dann im Endeffekt ausscheiden, ist der Ausgangsstoff, aus dem der Tannenhonig entsteht.

Für die Honigbienen spielt Tannenhonig eine wichtige Rolle. Der Tannenhonig wird von den Bienen als Nahrung und als Energiequelle genutzt.

Der Unterschied zwischen Tannenhonig und Blütenhonig liegt in ihrer Herkunft und Zusammensetzung. Blütenhonig wird hauptsächlich aus dem Nektar von Pflanzenblüten gewonnen. Für Waldhonig wie Tannenhonig bildet der sogenannte Honigtau die Ausgangssubstanz für unseren Honig. Tannenhonig ist farblich eher dunkler Honig und hat einen starken, eher herb-würzigen Geschmack mit tannenartigen Aroma. Blütenhonig hingegen ist farblich oft heller und verfügt über einen milden Geschmack.

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