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Spätsommer – Das Heidekraut
Die Heide mit ihrer Tracht, spielt eine wichtige Rolle für die Honigbienen. Die Heidetracht ist eine Abnutzungstracht. Während der Heideblüte fliegen die Bienen intensiv in den Heidebestand und können sich dort „abfliegen“. Heidehonig, gewonnen aus der Besenheide ist ein ganz besonderer Honig. Heidehonig hat ein etwas höheren Wassergehalt, schwankt in Abhängigkeit der Jahrestemperaturen in der Erntemenge und zeichnet sich durch höhere Verkaufspreise aus.
Die Wanderimkerei ist die letzte Möglichkeit, Honig nach der Linde zu ernten. In Deutschland steht bei der Wanderimkerei die Steigerung der Honigernte und die Produktion von sehr sortenreinem Honig im Vordergrund. Die Bienen werden zu verschiedenen Standorten gebracht, um Nektar von speziellen Pflanzen zu ernten. Zum Beispiel: „Man wandert in die Heide“. Aks Vergleich, in den USA und in den Niederlanden ist die Bestäubungsleistung der Biene ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor. Hier werden Bienen und Hummeln, hauptsächlich zum Zwecke der Bestäubung eingesetzt.
Die Honigernte teilt sich bei der Nicht-Erwerbsimkerei / Hobby-Imkerei grundsätzlich in zwei Ernten – die Früh- und die Spättracht. Besonderheiten in der Ernte ergeben sich, wenn spezielle Trachten geerntet werden sollen. Als Beispiele, sind hier Waldtracht, Heidehonig und Rapshonig zu nennen.
Wichtig bei jeder Honigernte ist, dass der Honig nur geerntet wird, wenn er reif für die Ernte ist. Ein zu früh geernteter Honig ist noch nicht trocken, das heißt er verfügt über einen zu hohen Wassergehalt. Honig mit einem zu hohen Wassergehalt, geht schnell in Gärung über und somit verdorben. Ein sicherer Anhaltspunkt für die Reife des Honigs ist, das überprüfen des Wassergehalts mittels Refraktometer. Die Stoßprobe oder das in Augenschein nehmen, ob 2/3 der Honigwabe verdeckelt sind, sind keine verlässliche Methoden zur Überprüfung des Wassergehaltes von Honig.
