Kreuz Dame

Der Mitternachtsimbiss

Um eine schöne, leckere und krosse Kruste zu bekommen, verfeinert  unser  Wikingermädchen hier ihren Wildschweinbraten mit leckeren Honig. Die kleinen Wikingerbienen umlagern sie schon, um einen ordentlichen Schwapp vom schmackhaften Honig abzubekommen. Honig hat eine sehr lange Geschichte als Nahrungsmittel und Würzmittel. Hier sind einige interessante Fakten für sie:

Unsere Bienen existieren schon seit etwa 45 Millionen Jahren, und da die meisten Bienen auch Honig produzieren, für die es mit Sicherheit auch immer Abnehmer gab, muss die Geschichte des Honigs also ebenso alt sein.

Es gibt auch Beweise dafür, dass schon die Steinzeitmenschen Honig konsumierten und zu schätzen wussten. Bildliche Darstellungen von Menschen, die Honig sammeln wurden in Höhlen gefunden.

Die erste systematische Bienenhaltung, begann etwa 7000 v.Chr. in Anatolien und etwa 2400 v.Chr. priesen die Ägypter den Honig als „Speise der Götter“.

Hippokrates und Aristoteles berichten in der Antike von der gesundheits- und leistungsfördernden Wirkung von Honig.

Das wichtigste Süßungsmittel im Mittelalter, war der Honig. Honig wurde vergoren zur Herstellung von Met oder pur zur Konservierung von Nahrungsmitteln und in der Heilkunde als Kräftigungsmittel oder zur Herstellung von Arzneimitteln verwendet.

In der Volksmedizin wurde Honig als ein universelles Mittel eingesetzt. Man behandelte mit Honig Erkrankungen von Augen und entzündliche Wunden. Honig fand auch Verwendung bei der unterstützenden Behandlung von Lungenleiden, Husten, Hauterkrankungen, Mundgeschwüren, Gelbsucht, Magen- und Darmerkrankungen.

Honig wird nachweislich bereits über die Jahrtausende hinweg in verschiedenen Kulturen genutzt und spielt auch heute noch immer eine wichtige Rolle für unsere Ernährung und Medizin.

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