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Was machen Bienen während des Winters?

Oftmals wird die Frage gestellt, was Honigbienen in den  Wintermonaten machen. Sicher ist schonmal, Honigbienen betreiben keinen Wintersport. Unsere Honigbienen sind während der kalten Jahreszeit trotzdem sehr aktiv.  Die Honigbienen haben für sich eine spezielle Strategie entwickelt, um die kalten Jahreszeit zu überstehen und dabei weder zu erfrieren oder zu verhungern:

Wintertraube: Wenn es draußen kalt wird, ziehen sich die Bienen in ihren Stock zurück und bilden eine sogenannte “Wintertraube”. Diese Traube kann man auch  als Kugel bezeichnen. Im Inneren der Kugel sitzt due Königin und wird von den umgebenden Bienen gewärmt.

Wärmeerzeugung: Bei den Honigbienen, gibt es Arbeiterinne, die die Funktion von Heizerbienen haben. Diese Heizerbienen erzeugen durch schnelle Kontraktionen ihrer Muskeln Wärme. Die Kugel rotiert in sich, dabei werden die nun abgekühlten Bienen von der Außenseite in regelmäßigen Zeitabständen gegen die warmen Bienen aus dem Innern getauscht.

Futtervorräte: Während der Wintermonate bewegt sich die Bienentraube langsam über ihre Futtervorräte und ernähren sich davon. Die Lebensfunktion der Honigbiene wird im Winter den Temperaturen angepasst und heruntergefahren.

Kein Winterschlaf: Honigbienen, halten im Gegensatz zu vielen anderen Insekten keinen Winterschlaf.

Durch diese Maßnahmen wird es den Honigbienen ermöglicht, auch die Wintermonate mit zweistelligen Minusgraden zu überleben, ohne zu verklammen oder zu verhungern. Sobald der Frühling kommt und die Temperatur wieder auf ca. 12 Grad Celsius steigt, beginnen die Honigbienen wieder mit ihren normalen Arbeiten..

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