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Bienengesundheit – Die Fluglochbeobachtung
Genauso wie unser kleiner Imker, der mir hier zugegebener Weise im Aussehen etwas ähnelt, könnte auch ich stundenlang die Fluglöcher meiner Bienenstöcke beobachten. Ich kann dabei gut abschalten und es wird einfach nicht langweilig, es gibt immer etwas zu beobachten. Einige Honigbienen fliegen sich vor dem Bienenstock ein, andere Bienen kommen mit Pollenhöschen in vielen bunten Farben wieder. Über die aufmerksame Fluglochbeobachtung, kann der erfahrene Imker viele Rückschlüsse auf den Zustand seines Bienenvolkes ziehen. Hier einige Beispiele:
1. Erkenntnis des Zustands des Bienenvolkes: Durch die Beobachtung der Fluglöcher können Rückschlüsse auf den Zustand der Bienenvölker gezogen werden. Abweichungen von der Norm eines Bienenvolkes können schnell erkannt werden. So zum Beispiel: Durchfallerkrankungen der Bienen, erkenntlich durch Kotspritzer an den Beuten, auf dem Anflugbrett, im Schnee, auf Waben oder unter der Bienenbeute. Möglichkeit von vergifteten Bienen, zu erkennen durch hohen Totenfall von Bienen vor und in der Bienenbeute. Mausbefall im Bienenvolk, deutlich zu erkennen durch viele zerstückelte Bienen in den Beuten und auf dem Anflugbrett.
2. Vermeidung unnötiger Störungen: Durch die Beobachtung, können für das Bienenvolk störende Eingriffe, zum Beispiel bei widrigen Wetterbedingungen, vermieden werden.
3. Hilfe bei der Völkerdurchsicht: Bei den Beobachtungen getätigte Feststellungen, helfen uns die darauf folgenden Völkerdurchsichten zeitnaher und zielgerichteter durchzuführen.
Die Fluglochbeobachtung ist also ein hilfreiches Instrument, um geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um das Wohlbefinden und den Fortbestand der Bienen sicherzustellen.
