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Die Drohne

Unser kleiner Imker, kann sich nach getaner Arbeit nun endlich ausruhen. Böse Zungen sagen, er wirkt wie eine Drohne. Dazu, später aber etwas mehr. Eine Drohne ist eine männliche Biene. Die Bienenkönigin legt zwischen März und Juli unbefruchtete Eier. Aus diesen unbefruchteten Eiern entwickeln sich die Drohnen. Drohnen unterscheiden sich aufgrund ihrer Körpergröße stark von den Arbeiterinnen. Der Köperbau ist dicker und kompakter und sie besitzen keinen Stachel. Die Facettenaugen sind auch größer als bei den Arbeiterinnen.

Die Aufgabe der Drohnen im Bienenvolk besteht darin, eventuell vorhandenen unbefruchteten Königinnen die Befruchtung zu ermöglichen. Damit wird das Wachstum und die Entwicklung der Bienenvölker gesichert. Drohnen sind bereits 12-20 Tage nach ihrer Geburt geschlechtsreif und fit für die Paarung. Die Drohnen treffen sich an Drohnensammelplätzen und warten auf Königinnen aus der Umgebung, um sich zu paaren.

Drohnen verlassen den Bienenstock nur zum Zweck der Paarung, mit dem Primärziel sich mit einer unbefruchteten Königin zu paaren. Den Rest ihres Lebens verbringen die Drohnen im Bienenstock als Bestandteil des Bienenvolkes.

Drohnen werden daher gern als “faul” bezeichnet. Der offensichtliche Grund hierfür ist, weil die Drohnen weder Nektar eintragen und sich auch nicht an Arbeiten im Bienenstock beteiligen. Drohnen sind auch nicht in der Lage selbst Nektar aus Blüten aufzunehmen. Sie sind auf den sozialen Futteraustausch (Trophallaxis) im Bienenvolk angewiesen.

Was ist eine Drohnenschlacht? Eine Drohnenschlacht ist das, was sich so manche Ehefrau manchmal wünscht. 🙂 Die Drohnenschlacht bezeichnet den Zeitraum im vorangeschrittenen Sommer, ab dem die Arbeiterinnen die Drohnen nicht mehr in due Bienenbeute hineinlassen. Die Bienen, werfen ihre „Paschas“ bildlich gesehen aus dem Haus, da jeine weiteren Drohnen zur Begattung mehr benötigt werden. Den Drohnen werden die Futtergaben verweigert und notfalls helfen die Arbeiterinnen mit ihren Stachel nach. Das geschieht unter anderem auch, damit die Futtervorräte des Bienenvolkes geschont werden.

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